Insider-Risiken gehören zu den häufigsten, aber oft unterschätzten Ursachen für Datenverluste. Erfahren Sie, wie solche Risiken unbemerkt und unabsichtlich entstehen und welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen können, um sensible Daten wirksam zu schützen.
Marius Holmer
Kurzfassung
Marius Holmer, Teamleiter bei Mimecast, erläutert die Ursachen und Lösungen für Datenverluste in Unternehmen. Er hebt die Bedeutung von Insider-Risiken hervor und stellt Ansätze wie DLP-, CASB- und UBA-Lösungen vor. Mimecast bietet eine Lösung, die maximale Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit kombiniert, indem sie Datenflüsse analysiert und Risiken minimiert.
Langfassung
Marius Holmer, Teamleiter des Enterprise-Vertriebsteams bei Mimecast, präsentierte in seinem Vortrag die Herausforderungen und Lösungen im Umgang mit Datenverlusten in Unternehmen. Er begann mit einer interaktiven Umfrage, um die Kosten eines durchschnittlichen Insider-Vorfalls zu verdeutlichen, die bei etwa 16 Millionen Dollar liegen. Diese Kosten übersteigen oft die Ausgaben für präventive Maßnahmen und können für Unternehmen existenzbedrohend sein.
Holmer definierte Insider-Risiken als Sicherheitsbedrohungen, die von autorisierten Benutzern ausgehen, sei es absichtlich oder unabsichtlich. Beispiele umfassen scheidende Mitarbeiter, die Daten mitnehmen, oder die Nutzung von Gen-AI-Tools wie ChatGPT, bei denen unklar ist, wo die Daten gespeichert werden. Er betonte, dass viele Unternehmen die Häufigkeit und das Volumen von Datenabflüssen unterschätzen. Ein weiteres Beispiel für unerkannte Risiken sind Mitarbeiter, die Zugriffsrechte aus früheren Abteilungen behalten und diese missbrauchen könnten.
Zur Lösung dieser Probleme stellte Holmer verschiedene Ansätze vor, darunter DLP-, CASB- und UBA-Lösungen. Er kritisierte jedoch, dass diese oft mit hohem Aufwand verbunden sind und nicht immer effektiv implementiert werden. Mimecast bietet eine Alternative, die sich durch einfache Implementierung und Integration in bestehende IT-Infrastrukturen auszeichnet. Die Lösung analysiert Datenflüsse, erkennt Risiken und ermöglicht eine bidirektionale Kommunikation mit anderen IT-Systemen. Sie erfordert keine vorherige Datenklassifizierung und kann schnell in Betrieb genommen werden, was sie besonders attraktiv für Unternehmen macht, die mit begrenzten Ressourcen arbeiten.
Holmer betonte, dass Mimecast nicht nur eine isolierte Lösung bietet, sondern sich in das Unternehmensnetzwerk integriert, um eine umfassende IT-Konsolidierung zu ermöglichen. Die Lösung deckt sowohl Endpoints als auch Cloud-Applikationen ab und identifiziert unbekannte Risiken sowie verändertes Nutzerverhalten. Dies macht sie zu einer bevorzugten Wahl für viele Kunden, insbesondere im Tech- und IT-Sicherheitsbereich.
Abschließend lud Holmer die Teilnehmer ein, weitere Fragen zu stellen und sich am Stand von Mimecast zu informieren. Er unterstrich die Bedeutung von proaktiven Maßnahmen zur Verhinderung von Datenverlusten und bedankte sich für die Aufmerksamkeit des Publikums.
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