In diesem Vortrag zeige ich live einen vollständigen End-to-End-Prozess in Microsoft Fabric – von der Anbindung einer Azure SQL-Datenbank bis hin zur Umsetzung einer Medallion-Architektur. Dabei kommen unter anderem Data Pipelines und Notebooks zum Einsatz, um Daten effizient zu laden, zu transformieren und zu modellieren. Der Fokus liegt auf praxisnaher Umsetzung und dem nahtlosen Zusammenspiel der Fabric-Komponenten für moderne Datenplattformen.
Sebastian Schwarzmann
Kurzfassung
Sebastian Schwarzmann, Business Data Consultant bei Bechtle, präsentierte eine Live-Demonstration der Microsoft Fabric Plattform. Er erklärte die zentralen Funktionen von Microsoft Fabric, darunter die Medallion-Architektur, ETL-Prozesse und die Integration von Datenquellen. Die Präsentation zeigte, wie Unternehmen mit Microsoft Fabric Daten zentralisieren, konsolidieren und für verschiedene Anwendungsfälle wie Power BI-Reporting oder Chatbots nutzen können.
Langfassung
Sebastian Schwarzmann, Business Data Consultant bei Bechtle und Teil des Teams Nürnberg, das als Kompetenzzentrum für Microsoft Fabric fungiert, präsentierte eine detaillierte Einführung in die Microsoft Fabric Plattform. Die Veranstaltung bot eine Live-Demonstration, die die End-to-End-Funktionalitäten von Microsoft Fabric veranschaulichte. Microsoft Fabric, ein Produkt, das Ende 2023 von Microsoft eingeführt wurde, bündelt sieben zentrale Technologien, die Unternehmen eine einheitliche Datenplattform bieten. Ziel ist es, Datensilos aufzubrechen und eine globale Sicht auf Unternehmensdaten zu ermöglichen.
Schwarzmann erläuterte die Medallion-Architektur, die in drei Schichten unterteilt ist: Bronze, Silver und Gold. Im Bronze-Layer werden Daten 1:1 aus den Quellsystemen kopiert, im Silver-Layer werden diese Daten bereinigt und konsolidiert, und im Gold-Layer werden sie für spezifische Anwendungsfälle wie Sales Reporting aufbereitet. Die Demonstration zeigte, wie Daten aus einer Azure SQL Datenbank mithilfe von Data Pipelines und Notebooks in die verschiedenen Schichten der Architektur integriert werden. Dabei wurde auch die Flexibilität von Microsoft Fabric hervorgehoben, das sowohl Low-Code- als auch Python-basierte Ansätze unterstützt.
Ein zentraler Bestandteil der Präsentation war die Nutzung von Power BI für interaktive Dashboards. Schwarzmann zeigte, wie Berichte erstellt werden können, die Umsatzdaten nach Dimensionen wie Zeit oder Region visualisieren. Diese Berichte sind interaktiv und ermöglichen es Nutzern, Datenpunkte auszuwählen, um detaillierte Einblicke zu erhalten. Die Integration von Power BI in Microsoft Fabric ermöglicht es Unternehmen, von statischen Berichten zu dynamischen, interaktiven Dashboards überzugehen.
Die Präsentation schloss mit einer Zusammenfassung der Vorteile von Microsoft Fabric, darunter die zentrale Datenverwaltung, die Unterstützung verschiedener Wissensstände (von SQL bis Low-Code) und die Möglichkeit, Daten für eine Vielzahl von Anwendungsfällen zu nutzen, einschließlich AI-gestützter Analysen und Chatbots. Schwarzmann lud die Teilnehmer ein, bei weiteren Fragen auf ihn oder seine Kollegen zuzukommen.
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